Dammbacher Weiler

Dammbacher Weiler

Dammbach: die Geishöhe

Wahrzeichen der Geishöhe ist ein Aussichtsturm: der Ludwig-Keller-Turm.

Der Turm ist ein Beispiel für kreatives Geldausgeben: Die Nationalsozialisten schalteten ab 1933 alle Vereine gleich und konfiszierten auch deren Vermögen. Wenigstens letzteres wollte der damalige Spessartbund verhindern und suchte eine Möglichkeit, das vorhandene Geld schnellstmöglich auszugeben. Das Ergebnis kann man heute noch bewundern und besteigen.

Auf dem Bild oben sieht man im Hintergrund eine wunderschöne Inversionsschicht über dem Rhein-Main-Gebiet. Unter ihr in der kalten Luft sammeln sich Staub und Abgase, darüber dann die saubere wärmere Luft.

Bei klarer Sicht sieht man im Hintergrund die Skyline von Frankfurt. Damit man sie auch auf dem Bild unten sehen kann, ist es besonders groß hinterlegt und wird auch so angezeigt.

Man kennt das vom Fernsehen: wenn der Bauer eine Frau sucht, dann räumt er vor deren erstem Besuch den Hof auf. All seine Schätze, die sie nicht sehen soll oder die sie stören könnten, lagert er dann irgendwo außer Sichtweite auf einem Acker in der freien Natur. Er darf das, so sagt er. Er sei ja schließlich ein privilegierter Bauer.

Dammbach: der Oberschnorrhof

Das Gebiet um den Oberschnorrhof  mit seinen artenreichen Magerrasenflächen und der weiten Aussicht gehört zum schönsten Gebieten des Spessart und gut essen kann man in der dortigen Gaststätte auch.

Es gibt hier große Magerrasen- und Heideflächen. Der Bund hat sie als Ausgleichsflächen für den Autobahnbau gekauft und sollte sie wohl auf pflanzen- und insektenfreundliche Art pflegen.

Auch Anfang November (2016) ist der Magerrasen – wenn er nicht kurz vorher gemulcht wurde – noch voller Blüten und Pilze:

Der Landwirt, der hier seine Felder bestellt, lässt auch der Natur noch ihren Raum (Anfang Juni 2018)

Die Madonna vom Oberschnorrhof

Ihre Geschichte kann man in der Beschreibung rechts nachlesen. (Quelle: Spessartprojekt, Kulturweg Dammbach, Station 5)

Weil es Zuschüsse der EU gab, wurde am Oberschnorrhof ein barrierefreier Rundweg unter dem Motto „Nähe und Weite“ eingerichtet. Wie das gemeint ist, sieht man gut, wenn man auf der Bank in der letzten und größten Plattform sitzt: in der Nähe die schöne Sandsteinmauer und weit weg der Spessart.

Dammbach: der Neuhammer

Der Neuhammer war einer von drei Eisenhämmern, die im 19. Jhd in der Nähe des Zusammenflusses von Dammbach und Elsava lagen. Zuletzt wurde er als Sägewerk genutzt. Vor Jahren habe ich vorgeschlagen, ein Freilandmuseum unter Einbeziehung von Höllhammer und Neuhammer anzulegen. Von der Politik hat sich da aber niemand engagiert und so wurde u.a. ein Eichenzentrum (siehe die Seite www.eichenzentrum.eu) beschlossen.

Dammbach: der Hunsrückhof

Das Hofgut liegt weit abseits von Dammbach am Eselsweg. Dieser war im Mittelalter eine bedeutende Nord-Süd-Handelsstraße durch den Spessart. Heute ist es ein gut ausgeschilderter Fernwanderweg.

Kulturwege des Spessartprojektes: Zwischen Scharstein und Geishöhe

Kartenausschnitt in neuem Tab

In der Nähe: Dammbach, Dammbachtal, Elsavatal

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